Everytime
7. Kapitel
"Hi, und wie geht's? Wo wollen wir eigentlich hin?", begrüßte er mich freundlich.
Ist der aber süß!!! Was hätte ich auch anderes denken können, ich bin ein Mädchen.
Er warf seine Locke aus seinem braun gebrantem Gesicht und lächelte mich an. "Super", sagte ich, wie konnte es mir bei einem so scharfen Typen auch schlecht gehen. "Mhmmm. Also, wenn ich mir dieses heiße Wetter ansehe, würde ich gerne ins Schwimmbad gehen. Was hältst du davon?"
Während wir miteinander redeten und er mir zustimmte, wurde der Kreis, den die anderen um uns geschlossen hatten, immer kleiner. Manuela machte große Augen, höhrte unserem Gespräch aber ganz genau zu.
Auch näherte sich jetzt Riki, die sich de Situation nicht bewusst war und mit den üblichen Sticheleien von Manuela anfing: "Na was machst du denn? Quälst du Carlo mit deiner Anwesendheit?"
"Riki.. äh.. hi." Erst jetzt erkannte sie, was hier abging, wollte es aber nicht zeigen und sagte schnippisch:
"Kommst du endlich oder willst du etwa weiterhin mit der da abhängen?"
"Klar, ich komme" sagte Carlo, wenn auch etwas unentschlossen. Ich war schon total am Boden, da musste es natürlich passieren, dass ich nicht schnell genug laufen konnte, um mich vor Manuela zu schützen. Denn sie hatte sich wieder gefangen und war zu ihrem alten Ich zurückgekehrt.
"Dumm gelaufen, oder? Tja ist ganz schön blöd vor der halben Schule einen Korb zu bekommen. Aber bei dir ist das ja kein Wunder. Ich meine, wer würde es schon ernst mit dir meinen."
"Wie meinst du das? Warum meint es keiner ernst mit mir?"
Manuela kam mir mit ihrem Gesicht ganz nahe. Ich spürte ihren Atem.
"Er hat dich nur verarscht, Kleine. Er ist der Freund von Riki oder hast du geglaubt Carlo würde sich mit dir abgeben oder auch nur ein Wort mit dir reden?" Dann ging sie mit einem siegessicherem Blick davon.
Und ich? Ich rannte, rannte davon. Wollte einfach nur weg. Weg von Manuela, weg von Riki, von Carlo, von der ganzen Schule und einfach weg von meinem ganzen Leben.
Ich weiß nicht wie lange ich schon lief. Tränen liefen über meine Wangen. Trotzdem spürte ich den Schmerz der Demütigung und Erniedrigung nicht. Ein innerer Drang zwang mich einfach zu rennen.
Ich lief an den Schaufenstern der Geschäfte vorbei, hinter denen man fröhliche Menschen, die um die Mittagszeit einkauften, erkennen konnte. Ich verließ die Stadt und bog in einen Feldweg ein.
Ich rannte so schnell ich konnte über diesen steinigen Weg. Doch plötzlich merkte ich wie ich stolperte. Dann fiel ich, ich fiel auf den harten Boden. Ich spürte nur noch wie meine Knie aufschlugen und mein Kopf an einem Stein entlangschrabbte. Dannach wurde es schwarz. Schwarz vor meinen Augen. Ich lag auf dem Boden, ich blieb liegen.

8.Kapitel
Ich wachte auf. Ich lag in einem Bett, das weiß bezogen war.
Wo bin ich hier?
Eine nettaussehende Frau kam ins Zimmer.
"Oh, Hallo, endlich bist du wach."
"Ähm... hallo. Wo bin ich denn?"
"Oh, entschuldigung. Das hätte ich erzählen müssen. Du liegst verüber gehend im Krankenhaus. Ein Junge hatt dich auf einem Waldweg gefunden, als er mit jemandem spazieren gang. Du hast eine Platzwunde am Kopf, aber keine Angst, denn der Arzt war schon bei dir. Dir ist weiter nichts passiert."

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